Die wohl umfassendste Übersicht über die in der Schweiz und international stattfindenden Kongresse bietet die Website von Mediscope. Hier ist die stets aktuelle Liste zu finden.
Eine weitere erwähnenswerte Quelle ist die Website des Instituts für Medizin und Kommunikation (IMK).
Medizinstudierende können meist von reduzierten oder sogar komplett wegfallenden Kongressgebühren profitieren. Die anwesenden Ärztinnen und Ärzte sind sehr motiviert, jungen Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in ihre Arbeit und den aktuellen Stand des Wissens zu gewähren.
Eine gute Gelegenheit, sich erste Gedanken über eine spätere Spezialisierung zu machen!
1. SwissFamilyDocs Conference - der neue und etwas andere Hausärztekongress
Am 25. bis 26. August 2011 geht in Basel ein neuer Fortbildungskongress an den Start. Die ganz auf interaktive Lernformate ausgerichtete Veranstaltung richtet sich an alle hausärztlich tätigen Allgemeinmediziner, Internisten und Pädiater sowie an der Hausarztmedizin interessierten Assistenz- und Oberärzte. Das Tagungsmotto: "Der hausärztliche Erstkontakt: vom Symptom zur Diagnose". Der Eintritt für Studierende ist frei.
Was - schon wieder eine neuer Fortbildungskongress?
Sagen wir es so: die "SwissFamilyDocs Conference" ist die völlig neu konzipierte Nachfolgerin des früheren Jahreskongresses der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SGAM). Das neue Kongressformat hebt sich von anderen Angeboten ab, indem es mehrheitlich auf interaktive Lern- und Veranstaltungsformate baut. In diesen hat immer die Hausärztin oder der Hausarzt den "Lead" und nicht wie sonst der Spezialist. Ebenfalls neu sind Sessions wie "Meet the Keynote Lecturer" (Q&A-Runden im kleinen Kreis), "Diamonds" (aussergewöhnliche Fallbeispiele aus der Praxis), "Skill Labs" (praktisches Einüben von praktischen Fertigkeiten) oder den "Latest News"-Sessions zu in letzter Minute festgelegten Themen.
Organisiert wird die jährlich an einem anderen Ort durchgeführte Kongress von der SGAM und den fünf Schweizer Instituten für Hausarztmedizin mit Unterstützung des Berufsverbands "Hausärzte Schweiz". Jedes Jahr übernimmt immer ein anderes Institut die Führungsrolle: dieses Jahr Basel, nächstes Jahr Lausanne und 2013 Bern... Die SwissFamilyDocs Conference verknüpft als erster Hausärztekongress die drei Ebenen Praxis, Forschung und Lehre. Damit bietet sie ein ziemlich vollständiges, realistisches und lebendiges der Hausarztmedizin einschliesslich eines Grossteils der Pädiatrie.
Aber auch die diejenigen, die sich mit dem Traumberuf Hausärztin oder Hausarzt noch nicht angefreundet haben, kommen auf ihre Kosten. Die SwissFamilyDocs Conference setzt bewusst Schwerpunkte auf die Schnittstellen: auf die zwischen der ambulanten Versorgung durch den "Familienarzt" und dem niedergelassenen Spezialisten wie auf diejenigen zwischen Hausarztpraxis und Spital. Allein das internistische Fortbildungsprogramm ist einen Besuch wert: es reicht von der Allgemeinen Inneren Medizin über die Diabetologie/ Endokrinologie, Dermatologie, Gynäkologie, Kardiologie über Kiefer-, Gesichts- und Orthopädische Chirurgie bis hin zu Psychiatrie, Psychosomatik und Geriatrie.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich hier

