Bundesrat senkt die Prüfungsgebühren - Und erhöht sie trotzdem

Der Bundesrat hat heute beschlossen, die Prüfungsgebühren für das Staatsexamen ab 2011 von 2500 auf 1500 Franken zu senken. Hinzu kommen noch Einschreibe- und Diplomgebühr von 200 respektive 500 Franken. Das Staatsexamen verteuert sich damit trotzdem von heute 660 auf 2200 Franken.

Die swimsa hat hierzu bereits eine Stellungnahme verfasst, welche hier zu finden ist.

Mehr Informationen zur Revision des Medizinalberufegesetzes und der damit verbundenen Senkung der Prüfungsgebühren könnt ihr hier in den nächsten Tagen finden.

In der Realität bedeutet der Beschluss des Bundesrates, dass das neue Staatsexamen dennoch fast vier Mal so teuer wird als das bisherige - nämlich 2200 statt 660 Franken. Die swimsa fordert weiterhin, dass die Gebühren gemäss der Teuerung seit 1984 auf maximal 1000 Franken inklusive aller anderen Gebühren angehoben werden.

Für die beiden ersten Jahreskurse, welche bereits hohe beträge im Rahmen der bisherigen Prüfungen als "Vorauszahlung" an den Bund geleistet haben, ist eine teilweise Anrechnung dieser Beträge vorgesehen. So wird sich die Gebühr für das Staatsexamen 2011 voraussichtlich auf 1700 Franken belaufen.

Dies ist immerhin eine beinahe Halbierung der Kosten (von 3200 auf 1700 Franken), welche die swimsa durch ihre beinahe zweijährige Arbeit an diesem Thema erwirken konnte!